Moscow Metro

Das Quartett aus dem irischen Limerick beschwört die dunkle Seite der Popmusik der mittleren Achtziger und überführt sie dabei gekonnt ins Hier und Jetzt. Die beiden Debut Tracks, das elegische ›Spirit Of A City‹, das in seiner kühlen Anmutung an eine Mischung aus Joy Division und White Lies erinnert und mit zeitgemäßen Beats und Synthieflächen aufwartet und das deutlich gitarrenlastigere ›Cosmos‹, das mit sonorem Gesang und sich auftürmenden Gitarren an ›Darklands‹, das zweite Album von The Jesus and Mary Chain erinnert, bilden zwei spannende Einblicke, in welche Richtung der Sound von Moscow Metro über ein ganzes Album gehen könnte. In jedem Fall ragt die Band durch ihre konsequenten und stimmigen Umsetzung ihres Verständnis von Indierock deutlich aus der Masse heraus.

http://www.youtube.com/watch?v=L9OplGQFesw