SHE KEEPS BEES

…aus Booklyn, sind die Singer/Songwriterin,Gitarristin Jessica Larrabee und Schlagzeuger/Produzent Andy LaPlant, die seit 2006 über selbstproduzierte Aufnahmen – zwei Alben, “Nests” (2009) und “Dig On” (2011) erschienen in Europa über das englische Label Names – und zahlreiche Konzerte zu einer besonderen Einheit zusammengewachsen sind.

Ihr Ausgangspunkt war ein roher, soulful Bluesrock, in der Presse wurden, je nach dem, Vergleiche zu Patty Smith, White Stripes (…in reverse” Guardian), The Kills, PJ Harvey oder Cat Power gezogen. Die geben eine erste Ahnung wo’s lang geht, hinken dann aber doch sehr, ob der ganz eigenen Chemie und Qualität dieses Duos.

Mit dem neuen “Eight Houses”, haben She Keeps Bees ein eindringliches Album erschaffen, von zeitloser Schönheit. Die 10 Songs darauf schwelgen in der rohen Kraft des Subtilen. Ruhe und Raum finden sich hier auch im kontrollierten Chaos, wenn Larrabee’s Gitarrenriffs krachen und über La Plant’s stoische Beats schwappen. Dann wieder sind Ihre Kompositionen knapp koloriert, mal mit hageren Piano Linien, mal mit ein paar Bläsern, die sich kurz aus dunstigen Ecken erheben, eine warm rollende Orgel wischt durchs Bild, ein Synthezier zirpt fern.

Das Album lebt von Understatement und Spannung, dunkel, bewegend, kraftvoll, erlösend. Ganz im Mittelpunkt steht Jessica Larrabee’s Stimme lakonisch, von kraftvollem Ausdruck. “she has one of the best voices I have ever heard and she has more soul in one finger than most female singers have in our scene.” meint Sharon Van Etten, die hier auch bei zwei Songs, “Is What It Is” und “Owl”, backing vocals beisteuert.

Für “Eight Houses” hat das Duo erstmals mit einem externen Produzenten zusammen gearbeitet, Nicolas Vernhes (Deerhunter, The War On Drugs, Dirty Projectors, Wye Oak, Lia Ices, etc.).