The Rival Bid

Nach mehreren leidenschaftlich gescheiterten Projekten hatten Maurice Margraf und Tillmann
Knie im Januar 2011 die Nase voll. Sie wollten endlich Musik spielen, die so war, wie sie es
im Kopf hörten: düster schimmernd, dringlich ziehend, melancholisch und bittersü. – und
dabei immer Popsong mit Hirn, Herz und Melodie. The Rival Bid waren geboren.
Zum Glück ist der Ruhrpott ein wunderbar lauter, schmutziger und vollgestopfter Ort und
damit fruchtbarer Nährboden für Rockbands. Manchester ist gefühlt auch gleich um die Ecke.
Und deshalb hört man The Rival Bid den Einfluss von The Smiths, Joy Division, den etwas
weiter südlichen The Cure und Echo And The Bunnymen auch an.
Dem zweiten Album der Band, Hail To Thee, ist das aber völlig egal. Im Fokus stehen die
Songs. Und die machen aus der alltäglichen Tristesse des kleinen Mannes große Geschichten
mit wuchtigem Schlagzeug, melodieverliebten Gitarren und dunklen Synthesizern, so wie
keine andere deutsche Band – und kaum noch eine aus den Arbeitervierteln der Insel. The
Rival Bid sind allein auf weiter Flur. Und sie könnten sich dort nicht wohler fühlen.